Für Schmuck geben die Menschen gerne Geld aus – auch im Internet. Wie sicher ist jedoch dieser Einkauf? Immerhin stellen sich die Menschen einige Fragen, die beinahe logisch aufkommen, wird nicht im Schmuckladen gekauft. Hier kann der Kunde meistens eine echte Kette von einer unechten unterscheiden – durch die eingeprägte Zahl, die sich meistens auf einem Verschluss befindet. Bei Markenschmuck gibt es Zertifikate, die die Echtheit des Schmucks belegen. Ein Schmuckstück gefällt, der Kunde hat sich augenscheinlich von der Echtheit überzeugt. Nun geht er zur Kasse und bezahlt – in bar, mit Kreditkarte oder mit der Automatenkarte, sodass das Geld durch den Händler gleich vom Konto abgebucht werden kann.

Im Internet kauft man nach Foto. Wer sagt nun, dass das Foto wirklich der Echtheit entspricht? Vor allem bei sehr teurem Schmuck, aus echtem Platin oder Gold, verziert mit tollen Edelsteinen – Diamanten, Rubinen, Saphiren – könnte hier eine Portion Misstrauen entstehen. So kann durchaus behauptet werden, dass ein Unterschied auch in der Preislage besteht: Die Kunden sind eher geneigt, Armbänder aus Titan von Diwe-Design.de zu bestellen, ohne erst einmal zu hinterfragen, als zum Beispiel aus einer Privataktion angeblichen echten Diamantschmuck zu kaufen.

Der Ruf der Schmuckhändler im Internet

Ein gewerblicher Unternehmer, der Schmuck im Internet verkauft, wird dies nicht als einmalige oder kurzfristige Angelegenheit in Erwägung ziehen. Vielmehr ist er auf einen guten Ruf angewiesen, um seinen Lebensunterhalt, sein Einkommen und damit sein „Überleben“ im finanziellen Sinne aus den Umsätzen dieses Online Shops zu beziehen. Verprellt ein Händler Kunden, weil er Billigware als hochwertigen Schmuck verkauft, wird sich das rächen. Er wird nicht nur lästige Retouren zu erledigen haben – es spricht sich durch Kundenrezensionen auch herum, sodass bald kaum noch jemand einkaufen wird. Seriosität ist also unsagbar wichtig.

Einhergehend mit dem seriösen Auftreten, das sich aus wahrheitsgemäßer Schilderung des Sortiments, einer fairen Preisgestaltung und reibungsloser Abwicklung der Bestellungen zusammensetzt, genießt man bei Online Shops auch einen sehr ausgeprägten Kundenservice. Eine Frage besteht zu einem Schmuckstück? Diese kann per Email oder am Telefon gestellt werden. Ein Ring passt nicht? Der Umtausch ist eine Selbstverständlichkeit. Das Gefühl einer endgültigen Sicherheit bekommt der Kunde natürlich immer erst, wenn er die Ware in Händen hält und sie ansehen, anfassen kann. Dann kann er auch von seiner neuen Markenuhr die typische Verpackung ansehen, die Urkunde, die die Echtheit bestätigt ist greifbar. Ein gelungener Onlinekauf.

Unsicherheit besteht beispielsweise bei Angeboten zu Swarowski Steinen – einer sehr bekannten Marke, die auch tolle Schmuckserien über die Händler im Netz und in der Stadt vertreibt. Sind es nun Plastik-Imitate oder echte Swarowski Steine, die am Ring oder an den Ohrringen den echten Diamanten in ihrem Funkeln doch sehr nahe kommen? Ein kleiner Rundgang im Internet, zu Recherchezwecken, zeigt, dass es auch von Swarowski unterschiedliche Angebote gibt – ein Beispiel auf www.modastrass.com: Einfach eine nette Deko-Idee oder der Hingucker in einem extravaganten Siegelring? Alles ist möglich, aber wo Swarowski verarbeitet wurde, besagt auch der kleine Schwan, dass  es sich um echte Markenware handelt.

Computersicherheit bei Schmuckkauf

Mindestens ebenso wichtig, wie die Echtheit vom Schmuck ist auch die Sicherheit der Daten, die bei jedem Online Kauf durch das Netz geschickt werden. Ein guter, seriöser Online Shop wickelt seine Bestellvorgänge über verschlüsselte Verbindungen ab. Ein Hinweis, dass aktuell auf dem eigenen Rechner eine Verschlüsselung vorgenommen wird, ist die Verlängerung der URL um einen Buchstaben. Statt „http“ – für Hypertext Transfer Protocol – steht in der Browserzeile jetzt „https“, wobei das „s“ die Abkürzung für „Secure“ darstellt. Wie www.sides.de/https.php schildert, kann auch hier noch ein Angriff auf die Daten erfolgen; es ist jedoch unwahrscheinlich, beim Onlinekauf von Schmuck in eine Falle zu tappen. Auch, wenn es vorgetäuschte https-Verbindungen gibt, so ist die Zahl dieser Betrugsversuche nicht so hoch, dass hier kein Vertrauen gegenüber dem Händler angebracht wäre. Läuft der Bestellvorgang jedoch über die normale http-Seite, ist das Risiko höher.